Samstag, 15. Januar 2011

Saturday Night Market in Anjuna/Arpora

Sensationell. Da hätte ich schon letzte Woche hingehen sollen. Was für eine Stimmung. Der Nachtmarkt besteht aus hunderten kleiner Shops, Musik, Düften, Lebendigkeit, Faszination. Und obwohl ich für mich nichts zu kaufen finde, vergeht die Zeit wie im Flug. Die Livebands spielen sehr gut, das Essen an den Ständen passt. Alles ist sehr teuer für indische Verhältnisse. Die Cola kostet z.B. 60 statt 20 INR, der Cocktail 250 statt 150 INR. Für Touristen immer noch wenig, aber es nagt am schönen Bild: das ist ein Markt nur für Touristen. Die Händler fragen mich schon gar nicht mehr als erstes, ob ich russisch spreche, sondern quatschen mich grundsätzlich auf Russisch an. Das nervt ein bisschen. Egal. Die Inszenierung ist ansonsten perfekt.
Eine der wenigen Sachen wo ich wirklich sage: Das muss man in Goa erlebt haben.
An der höchsten Stelle des Marktes ist eine Trance-Lounge. Und da geht ab 23 Uhr richtig die Post ab.

Direkt neben dem Schild "no drugs" tanzen die schrägsten Vögel wild im Vollrausch. Sensationell. Der Tänzer mit der herzförmigen Brille und offensichtlich der größten Dröhnung hat auch die beste Kondition. Als er sich auszieht und für mindestens zwei Minuten auf den Händen tanzt (die Füße zackig zur Musik in der Luft) tobt der Applaus und keiner bleibt mehr an der Bar sitzen. Er ist Lieblingsphotoobjekt aller Besucher geworden. Alle rufen wild durcheinander, beginnen an der Bar zu tanzen. Was für eine Party!

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