Samstag, 22. Juli 2017

"Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten"

Hmm, dass die Handlung recht flach werden würde, wusste ich ja zum Glück schon vorher. Daher fiel es mir leicht, meistens darüber hinweg zu sehen. OK, die (mal ehrlich: lächerlichen) Liebesschnulzendialoge waren wirklich zu lang und zu häufig. Und vor allem: Unpassend zum Film; Genre: Science Fiction - da kann am Rande auch mal ein bisschen Romanze sein, aber peinlichen Beziehungsversuche der beiden Hauptdarsteller passen da einfach nicht rein. Die pathetische Überführungsrede zur öffentlichen Aburteilung des Bösewichts? Wohl ein Tribut an Hollywood-Schemata, langweilig, aber gehört anscheinend dazu.

Der eigentliche Grund, warum ich in den Film gegangen bin, hat dafür voll überzeugt: Erstklassig gemachte Illusionen in 3D und viele spannende Szenen, ein echter Weltraumabenteuer-Augenschmaus, perfekt fürs Kino. Wenn man bedenkt, dass die 007-Filme inzwischen auch nur noch gut gemachte Action-Abenteuer ohne anspruchsvollen Plot sind, war Valerian fast der bessere James Bond. Gut, Daniel Craig ist dann doch etwas überzeugender in puncto Souveränität.

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