Crackletag in Berlin: Ein persönlicher Ausschnitt aus dem Berliner Leben. Subjektiv, wandelnd, unsystematisch.
Samstag, 31. Juli 2010
Paddeln in Werder
Wow, Werder sieht ohne Baumblütenfest ja ganz anders aus... Eine Paddeltour rund um die Insel hilft einem, die Seele baumeln zu lassen. Dann erholten wir uns, erschlagen von der schönen Plackerei, beim Picknick auf der grünen Wiese. Zum Abschluss in den Biergarten direkt am Wasser, bis die Mücken kamen. Ein schöner Tag!
Freitag, 30. Juli 2010
nicht eingeschlafen
Die Fahrt mit dem BVG-Bus ging an ewig-langen Baustellen vorüber. Das kleine Mädchen auf dem Sitz neben mir wurde nicht müde, ihrem Vater aufzuzählen, was dort vermutlich gerade gebaut wird:
"vielleicht ein Brunnen?"
... "mmh ja, kann sein" brummt der Vater
"oder ein Hochhaus?"
..."mmmh"
"oder ein Krankenhaus?"
..."mmmh"
"oder vielleicht eine Burg?"
..."mmmh"
"oder ein Arbatus?"
...Vater: "was ist denn ein Arbatus?"
Pause.
sie kleinlaut: "weiß ich nicht"
...der halbe Bus brach daraufhin in schallendes Gelächter aus :-)
"vielleicht ein Brunnen?"
... "mmh ja, kann sein" brummt der Vater
"oder ein Hochhaus?"
..."mmmh"
"oder ein Krankenhaus?"
..."mmmh"
"oder vielleicht eine Burg?"
..."mmmh"
"oder ein Arbatus?"
...Vater: "was ist denn ein Arbatus?"
Pause.
sie kleinlaut: "weiß ich nicht"
...der halbe Bus brach daraufhin in schallendes Gelächter aus :-)
Donnerstag, 10. Juni 2010
Wehmütiges Grillen
Grillen mit Freunden auf dem Tempelhofer Flugfeld. Ein grandioser Blick in die Ferne, ein lauwarmer Sommerwind, ein berauschender Sonnenuntergang. Dieser Platz ist ein Geschenk für die Berliner. Aber der Verlust des Innenstadtflughafens ist und bleibt eine politische Dummheit ersten Grades, gekennzeichnet durch die kurzfristigen Denkhorizonte lokaler Politiker ohne Vision und Rückgrat.
Freitag, 4. Juni 2010
Mozart rocks
Ensemble Oriol Berlin in der Philharmonie. Obwohl mir Mozart meist zu verspielt ist, wagte ich den Besuch. Eine gute Entscheidung, um mal wieder ein zu pauschales Urteil über Bord zu werfen. Die Auswahl der Stücke war perfekt, der musikalische Genuss überragend. Oriol werde ich mir merken. Mozart kommt zurück auf die Hörbar-Liste.
Samstag, 22. Mai 2010
Karneval & Chopin
Wer musste Chopins 200. Geburtstag ausgerechnet auf den Karneval der Kulturen legen? Die Verantwortlichen sind vermutlich schon lange tot, und die HfM hätte ihre "Chopin Konzertnacht" ruhig auch auf den 18. Mai legen können, OK, dann vielleicht mit ein paar zusätzlichen Stücken in memoriam Gustav Mahler. Nun, man entschied anders, und so kam ich noch zu wundervollem Klavierkonzertgenuss, bevor ich (wie schon am Tage zuvor) in den musikalisch doch recht konträren Karneval der Kulturen eintauchte. Wer in Berlin ist und dieses Festival nicht erlebt, hat das Jahr verpennt.
Freitag, 21. Mai 2010
Spargel, Sex und Schonsons
Premiere in der Ufa-Fabrik: EMMI & HERR WILLNOWSKY gaben sich mit "STAYING ALIVE IN CONCERT" die Ehre. Die Gürtellinie markierte die obere Grenze des Humors. Witze erzählen war doch in den 80er-Jahren "in", oder? Egal, denn sie waren wirklich richtig gut! Und auch die Lieder mit poetischem Wortwitz und in schöner Story verpackt, ein gekonntes Spiel mit dem Publikum: Ich gebe Note 1.
...für alle, denen Ades Zabel ein wenig zu trashig ist, aber die Richtung gefällt: unbedingt hingehen!
...für alle, denen Ades Zabel ein wenig zu trashig ist, aber die Richtung gefällt: unbedingt hingehen!
Donnerstag, 20. Mai 2010
Say What im Rickenbackers
Coverband mit Livemusik vom Feinsten, nächstes Mal bin ich sicher wieder dabei!
Donnerstag, 13. Mai 2010
Kulturkantine. Musik über den Dächern der Stadt
The Funk Family: funkig, jazzig, bluesig - genau meine Mu_sik :-)
Dienstag, 11. Mai 2010
Kiezbingo
Mensch Inge, Mensch Borg, ach Gisela. Ich liebe Eure Abende im SO36. Aber heute ward Ihr echt schlecht drauf. Das arme Mädel, das sich weigerte, ihr T-Shirt auszuziehen, wird sicher nie wieder freiwillig auf die Bühne kommen. Zahnlose Abende sind auch nix, aber ein Hauch mehr Feingefühl täte manchmal gut.
Montag, 10. Mai 2010
Der revolutionäre Traum von einer schönen neuen Welt
Die "4.Revolution". Fast live im ACUD-Kino. Welches die anderen drei Revolutionen waren blieb mir unklar. Das Rad, der Buchdruck, der iPod?
Ein Dokumentarfilm, der vieles verspricht, aber kaum belegt. Immerhin, ein schöner Traum von einer besseren Welt, die doch so einfach zu erreichen wäre. Ohne Fachmann zu sein: es wirkte sehr einseitig (Kurzfassung: Weltverschwörung der Energiekonzerne, um die erneuerbaren Energien zu verhindern). So wie Michael Moore's "Dokumentationen" regelmäßig das Qualitätskriterium der Objektivität fehlt, ist die sogenannte vierte Revolution ein unterhaltsamer Werbefilm, der einen durchaus motivieren kann, der chinesischen Solarindustrie ein paar Solarmodule mehr abzukaufen. Die Richtung stimmt schon, die Methode nicht.
Ein Dokumentarfilm, der vieles verspricht, aber kaum belegt. Immerhin, ein schöner Traum von einer besseren Welt, die doch so einfach zu erreichen wäre. Ohne Fachmann zu sein: es wirkte sehr einseitig (Kurzfassung: Weltverschwörung der Energiekonzerne, um die erneuerbaren Energien zu verhindern). So wie Michael Moore's "Dokumentationen" regelmäßig das Qualitätskriterium der Objektivität fehlt, ist die sogenannte vierte Revolution ein unterhaltsamer Werbefilm, der einen durchaus motivieren kann, der chinesischen Solarindustrie ein paar Solarmodule mehr abzukaufen. Die Richtung stimmt schon, die Methode nicht.
Donnerstag, 22. April 2010
O-Ton, o-riginell
Neues Theater mit neuer Idee, schräg & sehenswert: "O-Tonart". Der Ton kommt vom Band, die Schauspieler als Marionetten der Technik. Schön geschnitten, gut gespielt, unterhaltsam! Manchmal wünschte ich mir mehr Textsicherheit, der perfekten Illusion halber. Die züchtige Nacktszene nach der Dusche: superb. Das Finale mit der Szene im Restaurant: absolute Spitzenklasse!
Sonntag, 18. April 2010
tempus fugit
Hey wie schön, auf Bitten meiner Mutter begleitete ich sie als Überraschungsgast zu einer Geburtstagsfeier alter Familienfreunde im Rheinland, die ich alle seit 25 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Trotz aller zeitlicher Distanz: es war ein wunderbares Gefühl, die zwar gealterten, aber dennoch altbekannten Gesichter wiederzusehen. Ein Sprung in die Kindheit, ein wundervolles vertrautes Gefühl, als habe man vor kurzem erst mit den Kindern der Jubilare gemeinsam im Garten gespielt.
Zum Abschied sagte mir schließlich das Paar (80 und 82 Jahre alt):
"Schön, dass wir uns noch einmal gesehen haben".
Selten brachte mich ein offenes Wort so brutal in die Realität zurück.
Danke für diesen unersetzbaren Tag. Und für die Lektion.
Zum Abschied sagte mir schließlich das Paar (80 und 82 Jahre alt):
"Schön, dass wir uns noch einmal gesehen haben".
Selten brachte mich ein offenes Wort so brutal in die Realität zurück.
Danke für diesen unersetzbaren Tag. Und für die Lektion.
Montag, 5. April 2010
Doktor, seltsam
Ostermontagsbrunch. Dr. Seltsam kam extra an die Tische der Speisenden und verkündete "politisches Kaberett". Es folgte bierernste (und noch nicht einmal interessante) Diskussion über Palästina & Co. Einziger Höhepunkt: eine Altkommunistin im Publikum, lautstark protestierend, als Stalin ihrer Meinung nach zu schlecht weg kam ("Vielfacher Mord? Können Sie das beweisen? Wo steht das geschrieben? Sie haben ja keine Ahnung!").
Der Doktor machte seinem Namen alle Ehre. Eine Empfehlung zum Wiederkommen war's leider nicht.
Der Doktor machte seinem Namen alle Ehre. Eine Empfehlung zum Wiederkommen war's leider nicht.
Mittwoch, 24. März 2010
Oper, komisch
Endlich habe ich es mal in die Komische Oper geschafft, sonst hatte sie immer gegenüber der Staatsoper verloren. Schwanengesang mit Dietrich Henschel, was heißt: schöne Schubert-Lieder, die wirklich verzauberten. Wie immer fehlt mir die Auffassungsgabe für die Wahrnehmung der intellektuellen Tiefenebene, die nur der Profikritiker zu erkennen vermag, dieses Mal: die Vielfalt der surrealen Elemente. Ah ja. Für mich war's einfach schöne Musik mit meist passenden, harmonischen Hintergrundbildern.
Die Komische Oper hat eine interessante Akustik! Überhaupt: auch wenn man es vom Hörensagen schon weiß, der überprächtige 100 Jahre alte Innenraum, der im krassen Gegensatz zur billig-modernen Fassade steht, lässt einem den Atem stocken. Wenn also nicht gerade eine Skandalinszenierung auf dem Programm steht: erlebenswert.
Die Komische Oper hat eine interessante Akustik! Überhaupt: auch wenn man es vom Hörensagen schon weiß, der überprächtige 100 Jahre alte Innenraum, der im krassen Gegensatz zur billig-modernen Fassade steht, lässt einem den Atem stocken. Wenn also nicht gerade eine Skandalinszenierung auf dem Programm steht: erlebenswert.
Dienstag, 23. März 2010
Geliebte Quasselstrippen
Saß heute mit zwei Mädels in der Sauna auf dem Badeschiff. Die hatten sich soooooo viel zu erzählen, die ganzen 15 Minuten haben sie non-stop durchgequatscht. Mit den Händen. War echt eine Freude, den beiden Gehörlosen zuzusehen und gleichzeitig vollkommene Ruhe in der Saunakabine zu haben. Am besten fand ich, wenn die eine weiter "erzählte", während die andere gerade mal nicht hinschaute. Da muss dann doch irgendwie ein Stück in der Kommunikation fehlen? Hätte gerne gefragt, wusste aber nicht wie - schade. Aber ein sympathisches Erlebnis.
Montag, 22. März 2010
"Zwischen Himmel und Erde"
"Interessanterweise wirken alle Abgänger der Steiner-Schule gleichzeitig traumatisiert und nostalgisch gegenüber der schönen, von der harten Wirklichkeit abgeschirmten Schulzeit. Alle waren so nett, hilfsbereit und kreativ. Doch spätestens, wenn man die Schule verlässt, holt einen die Realität schnell wieder ein." [Outnow.ch].
Wow. Eine der wenigen Dokumentationen, die ich richtig spannend fand. Vielschichtige Perspektiven in Meinungsbild und Kameraführung. Ein verdammt guter Film, der nachgeht.
Wow. Eine der wenigen Dokumentationen, die ich richtig spannend fand. Vielschichtige Perspektiven in Meinungsbild und Kameraführung. Ein verdammt guter Film, der nachgeht.
Sonntag, 21. März 2010
Tanjas Nachtcafé im Aufsturz
wieder ein wunderschöner Wochenausklang. Dieses Mal mit einfühlsamen Chansons von Corinne Douarre, unterhaltsamen Liedern von Jan Koch, sowie einigen anderen. Könnte man eigentlich jeden Sonntag hingehen.
Samstag, 13. März 2010
Interesting Berlin
Spannender Abend im Heimathafen Neukölln: Da stehen nacheinander 16 Menschen auf der Bühne und erzählen einfach drauflos. Jeder nur zehn Minuten. Der Rentner, wie aufregend es ist, Bienen in Berlin zu züchten. Der Forscher, wie Asteroiden auf die Erde kommen. Der DJ, wie er ohne Vorkenntnisse einen spannenden Film gedreht hat. Die Barfrau, was sie für schöne Gedichte geschrieben hat, wenn kein Gast kam. Der Chorleiter, der gleich sagt, er will in seinen zehn Minuten gar nichts erzählen, sondern nur vom Publikum, dass es mal eben aufsteht und ein bisschen mit ihm singt. Und die Hobbyfahrradrestaurateurin, die erzählt, wie sie ab und zu alte Fahrräder klaut (und dass es dazu brandenden Applaus gibt, das gibt es auch wirklich nur hier in Berlin...).
Nächstes Jahr garantiert wieder!
Nächstes Jahr garantiert wieder!
Donnerstag, 11. März 2010
1. Berliner Krimimarathon
Abwechslungsreicher Abend, zwischen den Krimistückchen gute Musik von Martin (hätten ruhig ein paar Lieder mehr sein können).
Da werde ich wohl Wiederholungstäter.
Da werde ich wohl Wiederholungstäter.
Donnerstag, 4. März 2010
Das Anti-Liquidrom
Heute mal wieder die Sauna auf dem Badeschiff besucht. Ich mag die uneitle Atmospähre hier. Und siehe da, als zwei Besucherinnen im Badeanzug in die Kabine gehen wollen, werden sie vom Bademeister wieder herausgeholt: "Saunieren nur textilfrei erlaubt". Welch gelungener Gegenentwurf zum verklemmten Liquidrom.
Seltsamerweise war es ziemlich leer, ich kenne das Badeschiff nur voll bis sehr voll. Vermutlich haben viele noch in Erinnerung, dass es vor einigen Wochen bei den richtig tiefen Aussentemperaturen im Ruheraum nicht mehr ausreichend warm wurde. Aber bei +/- 0°C draußen ist es drinnen perfekt. Nur dem Schwimmbad fehlen, wie immer, zwei bis drei Grad zum vollendeten Schwimmerglück.
Nachtrag 7.3.10: Sonntag wieder da gewesen, gut gefüllt, Schwimmbeckentemperatur erträglicher, Publikum unterhaltsam ;-)
Seltsamerweise war es ziemlich leer, ich kenne das Badeschiff nur voll bis sehr voll. Vermutlich haben viele noch in Erinnerung, dass es vor einigen Wochen bei den richtig tiefen Aussentemperaturen im Ruheraum nicht mehr ausreichend warm wurde. Aber bei +/- 0°C draußen ist es drinnen perfekt. Nur dem Schwimmbad fehlen, wie immer, zwei bis drei Grad zum vollendeten Schwimmerglück.
Nachtrag 7.3.10: Sonntag wieder da gewesen, gut gefüllt, Schwimmbeckentemperatur erträglicher, Publikum unterhaltsam ;-)
Samstag, 27. Februar 2010
Die Welt lächelt
Ist das der Frühling, oder liegt es nur an meiner guten Laune? Ich habe den Eindruck, dass mich momentan die ganze Welt anlächelt. Heute beim Schwimmen, dann beim Einkaufen, einmal auf der Straße, am Abend im Konzert und dann im Restaurant danach, auch gestern Abend im Café und anschließend in der Komödie am Kurfürstendamm: so viele Menschen haben mich, glaube ich, in meinem ganzen Leben noch nicht in so kurzer Zeit angelächelt. Wahrscheinlich ist es ein Geben und Nehmen, man strahlt aus, was man von seiner Umwelt bekommt. Es beschwingt und ist ein Gefühl wie verliebt sein...
Das macht irgendwie süchtig. Wie kann man diesen Prozess bloß permanent in Gang halten?
Das macht irgendwie süchtig. Wie kann man diesen Prozess bloß permanent in Gang halten?
Dienstag, 23. Februar 2010
Zwangsstörung vom Feinsten
Monk. Selten so gelacht. Er und elf andere Geschworene sind in einem Raum eingeschlossen, alle an Händen, Füßen, Mund verschnürt/verklebt und an den Sesseln festgezurrt worden von einer Gangsterin.
Monk (der die anderen Geschworenen natürlich bereits seit endlosen Stunden genervt hat) gelingt es, vom Tisch mühselig ein Messer zu ergreifen. Ein begeistertes wild-durcheinander-Raunen geht durch die Runde der Geknebelten. Monk hoppelt mit seinem Stuhl, das Messer in der Hand zur nächsten gefesselten Geschworenen, alle freuen sich auf die nahende Rettung ("mmpf, mmpf")....er hoppelt an ihr vorbei und weiter zum Fenster um mit der Spitze des Messers die Jalousie gerade zu richten, die schon die ganze Zeit schief hing.
Das darauf folgende entsetzte mmpf-mmpf-Geschrei der anderen Gefangenen war einfach göttlich :-)))
Monk (der die anderen Geschworenen natürlich bereits seit endlosen Stunden genervt hat) gelingt es, vom Tisch mühselig ein Messer zu ergreifen. Ein begeistertes wild-durcheinander-Raunen geht durch die Runde der Geknebelten. Monk hoppelt mit seinem Stuhl, das Messer in der Hand zur nächsten gefesselten Geschworenen, alle freuen sich auf die nahende Rettung ("mmpf, mmpf")....er hoppelt an ihr vorbei und weiter zum Fenster um mit der Spitze des Messers die Jalousie gerade zu richten, die schon die ganze Zeit schief hing.
Das darauf folgende entsetzte mmpf-mmpf-Geschrei der anderen Gefangenen war einfach göttlich :-)))
Samstag, 20. Februar 2010
Auf dem Weg zum Weltmeister
Hmm, Platz 5 ist doch schon mal etwas. Mein erster sportlicher Erfolg des Jahres. Und es hat tierisch Spaß gemacht. Die Kneipengolf-WM im Café Moab und dem Theaterdock. Mann muss es einfach gesehen haben, mit wie viel Liebe & Phantasie dort über mehrere Etagen verstreut 18 Minigolfbahnen aus Autofelgen, Goldfischaquarien, alten Türen und Blechdosen gebastelt worden sind, himmlisch!
Mittwoch, 17. Februar 2010
6. politischer Aschermittwoch (Arena Berlin)
Schade, schade, schade.
Politisches Kabarett verkürzt auf: Westerwelle ist blöd. Und Merkel auch. Und, ach ja, Stoiber und Oettinger ebenso. Und Westerwelle, falls wir den nicht schon mehrfach erwähnt haben.
Politisch einseitig ist das Eine, kann ja trotzdem unterhaltsam sein, aber der Unterschied zwischen politischem Kabarett und platten politischen Meinungsäußerungen ist, dass beim Kabarett der Pointe eine Geschichte vorangeht. "Westerwelle ist blöd" ist so nicht witzig, auch wenn das Publikum mehrheitlich dazu klatscht.
Horst Evers unpolitisch, aber dafür nur mit schon bekannten Texten.
Mal schauen, was ich heute im Fernsehen verpasst habe...
Politisches Kabarett verkürzt auf: Westerwelle ist blöd. Und Merkel auch. Und, ach ja, Stoiber und Oettinger ebenso. Und Westerwelle, falls wir den nicht schon mehrfach erwähnt haben.
Politisch einseitig ist das Eine, kann ja trotzdem unterhaltsam sein, aber der Unterschied zwischen politischem Kabarett und platten politischen Meinungsäußerungen ist, dass beim Kabarett der Pointe eine Geschichte vorangeht. "Westerwelle ist blöd" ist so nicht witzig, auch wenn das Publikum mehrheitlich dazu klatscht.
Horst Evers unpolitisch, aber dafür nur mit schon bekannten Texten.
Mal schauen, was ich heute im Fernsehen verpasst habe...
Sonntag, 31. Januar 2010
Dienstag, 26. Januar 2010
Ole Lehmann & Rainer Bielfeldt in den Wühlmäusen
Sehr unterhaltsamer Abend ohne Längen - wenn man keine Niveau erwartete... Aber definitiv lag dieses Nichtniveau immer noch Lichtjahre über dem einer Ades-Zabel-Show ;-)
Von Bielfeldt würde ich gerne mal mehr hören, einfühlsamer Komponist, genau auf meiner Wellenlänge (...musikalisch meine ich).
Von Bielfeldt würde ich gerne mal mehr hören, einfühlsamer Komponist, genau auf meiner Wellenlänge (...musikalisch meine ich).
Samstag, 23. Januar 2010
Italienischer Abend
Mit Freunden kocht sich's doch am besten. Und wenn von neun Genießern der selbstgemachten Pizza und des guten Weines der erste erst morgens um 2:30 nach Hause gehen will, ist das ein schönes Zeichen, wie viel Freude allen dieser Abend gemacht hat.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Urlaubshitliste
1991: mit einem uralten Fiat500 in die Ukraine: tolle Menschen kennen gelernt. Dass es einige Male sehr gefährlich geworden war, wurde uns erst hinterher klar.
1998: zwei Wochen zum Kajaken in Polen: mit 13 Polen durch den wildesten "Urwald", tagelang keine anderen Menschen gesehen, sensationelle Erfahrung.
2001: Denver,CO: PPL-A-Ausbildung gemacht....an dem Spruch "nur fliegen ist schöner" ist definitiv etwas dran...
2006: Brasilien mit so vielen sympathischen Begegnungen, allein der Lebenslust der Menschen wegen könnte ich dort jederzeit wieder hinfahren.
1998: zwei Wochen zum Kajaken in Polen: mit 13 Polen durch den wildesten "Urwald", tagelang keine anderen Menschen gesehen, sensationelle Erfahrung.
2001: Denver,CO: PPL-A-Ausbildung gemacht....an dem Spruch "nur fliegen ist schöner" ist definitiv etwas dran...
2006: Brasilien mit so vielen sympathischen Begegnungen, allein der Lebenslust der Menschen wegen könnte ich dort jederzeit wieder hinfahren.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Sauna for beginners
Ich geb's zu. Ich war im Liquidrom. Und zwar nackt. Den ungeübten Saunagänger mag das nicht wundern, der Profi staunt.
Das Liquidrom. Die erste Sauna im deutschsprachigen Raum, bei der man sich blöd vorkommt, wenn man textilfrei herum läuft. Selbst für die 5 Meter von der Saunakabine bis zum Hot-tub im japanisch gestalteten Innenhof ziehen sich die meisten schnell wieder verschämt die nass-kalten Badesachen über, zum duschen schnell wieder aus und wieder an. Für die Ruheliege ein Wechsel in trockenere Kleidung, und so fort. Ist eigentlich amüsant von der eigenen Liege aus zu betrachten, wenn nicht die Masse der Umzieher der Minderheit der Umziehverweigerern das seltsames Gefühl gäbe, dass sie diejenigen seien, die etwas falsch machten.
Herdentriebsphänomen...
Dass das Schwebebecken nur textil beschwebt werden soll mag ja noch gute Gründe haben, aber für den Rest der Anlage ist das keine entspannte Saunaatmosphäre, sondern wirkt ziemlich verkrampft.
Das Liquidrom. Die erste Sauna im deutschsprachigen Raum, bei der man sich blöd vorkommt, wenn man textilfrei herum läuft. Selbst für die 5 Meter von der Saunakabine bis zum Hot-tub im japanisch gestalteten Innenhof ziehen sich die meisten schnell wieder verschämt die nass-kalten Badesachen über, zum duschen schnell wieder aus und wieder an. Für die Ruheliege ein Wechsel in trockenere Kleidung, und so fort. Ist eigentlich amüsant von der eigenen Liege aus zu betrachten, wenn nicht die Masse der Umzieher der Minderheit der Umziehverweigerern das seltsames Gefühl gäbe, dass sie diejenigen seien, die etwas falsch machten.
Herdentriebsphänomen...
Dass das Schwebebecken nur textil beschwebt werden soll mag ja noch gute Gründe haben, aber für den Rest der Anlage ist das keine entspannte Saunaatmosphäre, sondern wirkt ziemlich verkrampft.
Sonntag, 10. Januar 2010
Mehringhoftheater
Kabarettistischer Jahresrückblick mit Horst Evers & Kollegen.
Ich bedauere alle Menschen, die an diesem Abend irgend etwas Anderes machen mussten, statt im Mehringhoftheater zwei Stunden lang herzhaft zu lachen und glücklich zu sein.
Ich bedauere alle Menschen, die an diesem Abend irgend etwas Anderes machen mussten, statt im Mehringhoftheater zwei Stunden lang herzhaft zu lachen und glücklich zu sein.
Samstag, 9. Januar 2010
in der Bäckerei
Ein wunderbares Erlebnis ist es jedes Mal, wenn ich (und alle anderen Kunden dort ebenfalls) morgens in der Bäckerei mit einem strahlend-fröhlichen Lächeln begrüßt werde. Da MUSS man doch gleich am nächsten Morgen wieder kommen.
Warum stellen nicht alle Bäcker (Händler prinzipiell) nur fröhliche Menschen im Verkauf ein? Würde sicher den Umsatz dramatisch steigern.
Und auch auf den Straßen glücklichere Gesichter zur Folge haben...
Warum stellen nicht alle Bäcker (Händler prinzipiell) nur fröhliche Menschen im Verkauf ein? Würde sicher den Umsatz dramatisch steigern.
Und auch auf den Straßen glücklichere Gesichter zur Folge haben...
Freitag, 8. Januar 2010
Tacklecrag
Wenn ich jemanden seufzen höre "Das Leben ist hart",
bin ich immer versucht zu fragen: "Im Vergleich wozu?"
[Sydney J. Harris]
bin ich immer versucht zu fragen: "Im Vergleich wozu?"
[Sydney J. Harris]
Donnerstag, 5. März 2009
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