Samstag, 27. Februar 2010

Die Welt lächelt

Ist das der Frühling, oder liegt es nur an meiner guten Laune? Ich habe den Eindruck, dass mich momentan die ganze Welt anlächelt. Heute beim Schwimmen, dann beim Einkaufen, einmal auf der Straße, am Abend im Konzert und dann im Restaurant danach, auch gestern Abend im Café und anschließend in der Komödie am Kurfürstendamm: so viele Menschen haben mich, glaube ich, in meinem ganzen Leben noch nicht in so kurzer Zeit angelächelt. Wahrscheinlich ist es ein Geben und Nehmen, man strahlt aus, was man von seiner Umwelt bekommt. Es beschwingt und ist ein Gefühl wie verliebt sein...
Das macht irgendwie süchtig. Wie kann man diesen Prozess bloß permanent in Gang halten?

Dienstag, 23. Februar 2010

Zwangsstörung vom Feinsten

Monk. Selten so gelacht. Er und elf andere Geschworene sind in einem Raum eingeschlossen, alle an Händen, Füßen, Mund verschnürt/verklebt und an den Sesseln festgezurrt worden von einer Gangsterin.
Monk (der die anderen Geschworenen natürlich bereits seit endlosen Stunden genervt hat) gelingt es, vom Tisch mühselig ein Messer zu ergreifen. Ein begeistertes wild-durcheinander-Raunen geht durch die Runde der Geknebelten. Monk hoppelt mit seinem Stuhl, das Messer in der Hand zur nächsten gefesselten Geschworenen, alle freuen sich auf die nahende Rettung ("mmpf, mmpf")....er hoppelt an ihr vorbei und weiter zum Fenster um mit der Spitze des Messers die Jalousie gerade zu richten, die schon die ganze Zeit schief hing.
Das darauf folgende entsetzte mmpf-mmpf-Geschrei der anderen Gefangenen war einfach göttlich :-)))

Samstag, 20. Februar 2010

Auf dem Weg zum Weltmeister

Hmm, Platz 5 ist doch schon mal etwas. Mein erster sportlicher Erfolg des Jahres. Und es hat tierisch Spaß gemacht. Die Kneipengolf-WM im Café Moab und dem Theaterdock. Mann muss es einfach gesehen haben, mit wie viel Liebe & Phantasie dort über mehrere Etagen verstreut 18 Minigolfbahnen aus Autofelgen, Goldfischaquarien, alten Türen und Blechdosen gebastelt worden sind, himmlisch!

Mittwoch, 17. Februar 2010

6. politischer Aschermittwoch (Arena Berlin)

Schade, schade, schade.

Politisches Kabarett verkürzt auf: Westerwelle ist blöd. Und Merkel auch. Und, ach ja, Stoiber und Oettinger ebenso. Und Westerwelle, falls wir den nicht schon mehrfach erwähnt haben.
Politisch einseitig ist das Eine, kann ja trotzdem unterhaltsam sein, aber der Unterschied zwischen politischem Kabarett und platten politischen Meinungsäußerungen ist, dass beim Kabarett der Pointe eine Geschichte vorangeht. "Westerwelle ist blöd" ist so nicht witzig, auch wenn das Publikum mehrheitlich dazu klatscht.
Horst Evers unpolitisch, aber dafür nur mit schon bekannten Texten.

Mal schauen, was ich heute im Fernsehen verpasst habe...

Sonntag, 31. Januar 2010

GWSW

...war mal wieder genial. Die einzige Soap in meinem Leben.

Dienstag, 26. Januar 2010

Ole Lehmann & Rainer Bielfeldt in den Wühlmäusen

Sehr unterhaltsamer Abend ohne Längen - wenn man keine Niveau erwartete... Aber definitiv lag dieses Nichtniveau immer noch Lichtjahre über dem einer Ades-Zabel-Show ;-)
Von Bielfeldt würde ich gerne mal mehr hören, einfühlsamer Komponist, genau auf meiner Wellenlänge (...musikalisch meine ich).

Samstag, 23. Januar 2010

Italienischer Abend

Mit Freunden kocht sich's doch am besten. Und wenn von neun Genießern der selbstgemachten Pizza und des guten Weines der erste erst morgens um 2:30 nach Hause gehen will, ist das ein schönes Zeichen, wie viel Freude allen dieser Abend gemacht hat.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Urlaubshitliste

1991: mit einem uralten Fiat500 in die Ukraine: tolle Menschen kennen gelernt. Dass es einige Male sehr gefährlich geworden war, wurde uns erst hinterher klar.
1998: zwei Wochen zum Kajaken in Polen: mit 13 Polen durch den wildesten "Urwald", tagelang keine anderen Menschen gesehen, sensationelle Erfahrung.
2001: Denver,CO: PPL-A-Ausbildung gemacht....an dem Spruch "nur fliegen ist schöner" ist definitiv etwas dran...
2006: Brasilien mit so vielen sympathischen Begegnungen, allein der Lebenslust der Menschen wegen könnte ich dort jederzeit wieder hinfahren.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Sauna for beginners

Ich geb's zu. Ich war im Liquidrom. Und zwar nackt. Den ungeübten Saunagänger mag das nicht wundern, der Profi staunt.
Das Liquidrom. Die erste Sauna im deutschsprachigen Raum, bei der man sich blöd vorkommt, wenn man textilfrei herum läuft. Selbst für die 5 Meter von der Saunakabine bis zum Hot-tub im japanisch gestalteten Innenhof ziehen sich die meisten schnell wieder verschämt die nass-kalten Badesachen über, zum duschen schnell wieder aus und wieder an. Für die Ruheliege ein Wechsel in trockenere Kleidung, und so fort. Ist eigentlich amüsant von der eigenen Liege aus zu betrachten, wenn nicht die Masse der Umzieher der Minderheit der Umziehverweigerern das seltsames Gefühl gäbe, dass sie diejenigen seien, die etwas falsch machten.
Herdentriebsphänomen...
Dass das Schwebebecken nur textil beschwebt werden soll mag ja noch gute Gründe haben, aber für den Rest der Anlage ist das keine entspannte Saunaatmosphäre, sondern wirkt ziemlich verkrampft.

Sonntag, 10. Januar 2010

Mehringhoftheater

Kabarettistischer Jahresrückblick mit Horst Evers & Kollegen.
Ich bedauere alle Menschen, die an diesem Abend irgend etwas Anderes machen mussten, statt im Mehringhoftheater zwei Stunden lang herzhaft zu lachen und glücklich zu sein.

Samstag, 9. Januar 2010

in der Bäckerei

Ein wunderbares Erlebnis ist es jedes Mal, wenn ich (und alle anderen Kunden dort ebenfalls) morgens in der Bäckerei mit einem strahlend-fröhlichen Lächeln begrüßt werde. Da MUSS man doch gleich am nächsten Morgen wieder kommen.
Warum stellen nicht alle Bäcker (Händler prinzipiell) nur fröhliche Menschen im Verkauf ein? Würde sicher den Umsatz dramatisch steigern.

Und auch auf den Straßen glücklichere Gesichter zur Folge haben...

Freitag, 8. Januar 2010

Tacklecrag

Wenn ich jemanden seufzen höre "Das Leben ist hart",
bin ich immer versucht zu fragen: "Im Vergleich wozu?"
[Sydney J. Harris]

Donnerstag, 5. März 2009

Heute kam eine alte Studienfreundin aus Österreich zu Besuch, wir hatten über zwölf Jahre nichts voneinander gehört, redeten neun Stunden am Stück, über alle denkbaren Themen. Was für für ein schöner Moment, wenn eine so lange Pause einer alten Freundschaft nichts anhaben kann, ein toller Tag!

Sonntag, 1. März 2009

Gerade gelesen:
"Motto des Tages: Heute ist ein guter Tag, um Freude zu verbreiten."
Gefällt mir. Ist nicht so egozentriert wie das übliche "carpe diem".