Sonntag, 19. Mai 2013

Kreuzberg am 19. Mai 2013

Ein wunderbarer sonniger Sonntag, perfekt geeignet für einen schönen Spaziergang nach einem äußerst gemütlichen und leckeren Frühstück im Café Morsh in der Vorbergstraße 8 in Schöneberg. Das Kleine Frühstück war mehr als reichhaltig und, genau wieder Obstsalat, qualitativ absolut top.
Der Kreuzberg ist bei diesem Wetter immer ein Wohlfühlort:

Sonnenwiese auf dem Kreuzberg

Wasserfall auf dem Kreuzberg

Auf der einen Seite, auf dem Sonnenhügel, die Sonnenanbeter, Yoga-Praktizierer, Jonglierer, Picknicker, Draußenleser und Denker.

Auf der andere Seite die planschenden Kinder in den Wasserfällen, unter steter Bebobachtung panikerfüllter Eltern, die ihren Kleinen beim Kraxeln über die glatten Steine zuschauen, allzeit bereit sich in die Fluten zu stürzen, falls eines einmal hineinfallen sollte.

Und dann der Karneval. Hunderttausende, meist entspannte, lachende, fröhliche, neugierige, genervte, suchende, betrunkene Zuschauer für das schönste Kreuzbergevent des Jahres. Die Vorher-Nachher-Betrachtung unterscheidet sich nicht nur durch den Promilllgrad der Besucher.

Ich habe noch nie so viele leere Pfandflaschen herumliegen sehen. Die Flaschensammler kamen nicht einmal ansatzweise mit ihrer Sammelei nach. Man sah sie zuhauf mit allesamt hofffnungslos überquellenden Riesentaschen, Wägelchen und Oversize-Fahrradanhängern herumlaufen. Und trotzdem blieben tausende Flaschen liegen. Es muss ihnen das Herz gebrochen haben, als die BVG ihnen am Ende den großen Rest der Arbeit abnahm.

Gneisenaustraße vor dem Karnevalsumzug

Die Straßen im Kiez, auch die Seitenstraßen, waren weitflächig mit unzähligen Glasscherben übersäht. Es war kaum möglich, seinen Fuß irgendwohin zu setzen, ohne dabei knirschend auf zerbrochenes Glas zu treten. Ich stehe nicht auf Verbote, aber hier gehört echt dringend ein Glasflaschenverbot her.

Gneisenaustraße: Ende der Party



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