Freitag, 23. November 2012

David Deery Solo

Nachdem David Deery kürzlich im Kookaburra Club schon einen so guten Eindruck hinterlassen hatte, gingen wir nun zu viert in seine Solo-Show im Hinterzimmer einer namenlosen Bar in Neukölln. Das Programm, kurz gesagt, wieder herrlich. Über anderthalb Stunden gab es kaum eine Phase von mehr als zehn Sekunden am Stück, in denen man nicht lauthals lachte. Und Stand-Up-Comedy ist bei Dave wörtlich zu nehmen: immer wieder greift er Zurufe aus dem Publikum auf, spielt mit den Zuschauern, entwickelt die Show im Fluss der Ereignisse. Der Mann ist echt begabt!
Dicker Wermutstropfen: die Bar ohne Namen ist ein Raucherlokal. Eine Räucherbude vor dem Herrn. Rücksichtslos wird geraucht und gekifft was das Zeug hält, Abluft gibt es nicht erkennbar. Als Deery darum bittet, in dem kleinen Hinterzimmer während der Show aus Rücksicht auf die Nichtraucher nicht zu rauchen erntet er nur unwilliges Gemotze der Tütenraucher, die ihm klar zu verstehen geben, dass hier geraucht wird. Auch wenn Deery dort noch einmal spielen sollte, der Laden sieht mich nicht wieder.

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